Wiener Zucker

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Einkochkalender

Hier erfahren Sie alles über die vielen süßen Seiten des Sommers und wie Sie ihn am besten „festhalten“.

 

Frühling

Erdbeeren

Einst gab es in Europa nur die kleine, intensiv schmeckende Walderdbeere. Ein französischer Kapitän namens Frezier brachte aus Chile Ableger einer Erdbeersorte mit, und die Hofgärtner des Sonnenkönigs züchteten diese neue Beerenfrucht.

Die Erdbeere zeichnet sich durch ihren hohen Gehalt an den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Magnesium und besonders durch Eisen, an Fruchtsäuren und Vitaminen aus.

Das köstliche Aroma bleibt in Konfitüren und Marmeladen gut erhalten, Erdbeeren sind die ersten Früchte im Rumtopf und bestechen auch in einer Bowle.

Zum Einfrieren eigenen sich mittelfrühe oder späte Sorten mit möglichst dunklem und festem Fruchtfleisch.

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Sommer

Kirschen

Die ursprüngliche Heimat der Kirsche ist Kleinasien. Aber bereits 3000 v. Chr. wurde sie südlich der Alpen gepflanzt. Weltweit gibt es mehrere hunderte Sorten von Süß- und Sauerkirschen.

Kirschen beinhalten Vitamin C, B1 und wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen. Mai und Juni sind die Kirschenmonate, die Ernte kann sich bei gutem Wetter bis in die erste Augusthälfte hineinziehen.

Konfitüren, Marmeladen, Gelees und Sirup aus Kirschen weisen ein hervorragendes Aroma auf.

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Marillen

Ursprünglich war der kleine, breitkronige Marillenbaum im nördlichen Ostasien, in der Mandschurei und in Armenien beheimatet, wo man ihn schon vor mehr als 4000 Jahren kannte.

Marillen waren schon früh als Reiseproviant wichtig: man verzehrte sie getrocknet, so waren sie leicht haltbar, beinhalteten Fruchtzucker gegen den Hunger, Vitamine gegen die Erschöpfung und Säure gegen den Durst.

Marillen enthalten viel Beta-Carotin, aus dem der menschliche Körper das lebenswichtige Pro-Vitamin A bildet, sowie Vitamin C. Daneben enthalten sie eine Reihe an Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Phosphor, Kalzium, Natrium, Magnesium, vor allem weisen sie einen hohen Gehalt an Kalium und Eisen auf.

Aufgrund des feinsäuerlichen Aromas sind Marillen nicht nur als Frischobst, sondern auch als Kompott, Bowle, Saft und Likör begehrt. Die allseits beliebte Marillenmarmelade findet auch beim Backen vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

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Weichseln

Weichseln haben den von Liebhabern so geschätzten süßsäuerlichen, feinaromatischen Geschmack, sie werden deshalb auch Sauerkirschen genannt. Sie sind wahrscheinlich die Urahnen aller Kirschen und kommen aus Kleinasien.

Weichseln enthalten wichtige Mineralstoffe, wie Kalium, Magnesium und Eisen sowie Vitamin C. Der hohe Anteil an Fruchtsäure regt die Darm- und Nierentätigkeit an, wirkt appetitanregend und entwässert.

Weichseln schmecken hervorragend als Kompott und in Alkohol eingelegt.

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Zwetschken

Über die Herkunft von Zwetschken besteht keine einheitliche Meinung, da durch zahlreiche Kreuzungen eine Einordnung der weltweit mittlerweile mehr als zweitausend Sorten erschwert wurde.

Die Früchte haben einen sehr hohen Zuckergehalt, sind reich an Provitamin A, den Vitaminen B1, B2 und Vitamin C; neben Natrium und Eisen weisen sie einen relativ hohen Kalium- und Kalziumgehalt auf.

Seit jeher haben sie in der Mehlspeisküche eine große Bedeutung. Erst in den letzten Jahren stieg das Interesse, Zwetschken – neben den traditionellen Powidl – auch zu variationsreichen Marmeladen zu verarbeiten.

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Brombeeren

Die zu den Rosengewächsen zählende „Gemeine Brombeere“ findet man überall in Mitteleuropa an Waldsäumen und Feldrändern wildwachsend, aber auch in kultivierter Form in vielen Gärten als Hecke. Brombeeren enthalten die Vitamine A und C sowie einige der B-Gruppen, dazu Magnesium, Kalzium, relativ viel Kalium, Eisen und Phosphorsäure.

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