Manche mögen's heiß

In der kalten Jahreszeit wärmen wir uns mit Heißgetränken, die jedoch über klassischen Tee, Kaffee, Punsch und Glühwein hinausgehen.  Entdecken Sie trendige Rezeptideen für Tee- und Kaffeegetränke sowie süße Rezepte für eine gemütliche "Teatime" mit Freunden. Wir haben die besten Rezeptideen für trendige Heißgetränke wie Teecocktails, Chai oder Kurkuma Latte sowie für Teesirupe wie z.B. Bratapfelsirup, Chai-Sirup oder Granatapfelsirup.  Dazu noch ein Stück Kuchen und schon kann die gemütliche "Teatime" mit Freunden beginnen.

Wiener Kandiszucker braun

Ideal für kräftige Teesorten, Glühwein & Punsch 

Wiener Kandiszuckersticks

Zum Süßen & Umrühren

Tee, Kaffee & mehr

Punsch, Glühwein & Co

Wiener Kandiszucker für besonderen Teegenuss

Besonderer Tee verdient eine besondere Süße! Weißer Kandiszucker betont zarte Sorten, wie Single Origin, Kräuter- oder Grüntee und ist zum Ansetzen von Likör geeignet. Brauner Kandiszucker unterstreicht kräftige Sorten, wie Assam oder Früchtetee, sowie von Chai und Punsch. Probieren Sie es aus und erkennen Sie den Unterschied!

Süßes zum Tee?

Romantische Stimmung am Weihnachtsabend

Die Feuerzangenbowle wird traditionellerweise zu Weihnachten und Silvester zubereitet. Die Feuerzange wird über dem Glühweintopf angebracht, darauf wird ein, in Rum getränkter Zuckerhut gesetzt. Der Zuckerhut wird angezündet, dadurch karamellisiert der Zucker und tropft in den Glühwein. Wenn das zur Weihnachtszeit nicht für eine gemütliche und feierliche Stimmung sorgt! » Mehr Infos zur Feuerzangenbowle

Überraschen Sie Ihre Gäste mit dem genussvollen Spektakel. Die Feuerzange erhalten Sie in unserem Online-Shop, der Wiener Zuckerhut ist saisonal im gut sortierten Einzelhandel erhältlich.

Grünteecocktail

Bratapfelsirup

Die Geschichte der berühmten Seelenwärmer

Wir haben für Sie die historischen Informationen zu unseren liebsten Wärmespendern im Winter.

Gib mir five
Punsch hat trotz seiner berüchtigten Wirkung nichts mit „punch“, dem englischen Wort für Faustschlagoder Nasenstüber zu tun. Es geht auf das indische „pandscha“ – im Deutschen so viel wie „fünf“ – zurück. Ausgenauso vielen Zutaten besteht auch der traditionelle Punsch: Wasser, Tee, Arrak (hochprozentiger Branntwein), Zitronensaft und Zucker. 

Ein Getränk, das im 17. Jahrhundert diesen Namen beanspruchte, durfte dem gemäß nur die fünf Köstlichkeiten beinhalten. Als schwarzer Tee eignet sich besonders ein Assam. Wenn nicht anders angegeben, sollte man 12 g – das sind ca. 2 Esslöffel – Tee pro Liter Wasser rechnen. Wichtig ist, dass der Punsch zwar heiß, aber nicht gekocht serviert wird. Denn dadurch würde er viel an Aroma verlieren. Außerdem sollten die Gläser, in denen er gereicht wird, stets vorgewärmt sein, denn heiß soll er bleiben, wenn auch so mancher Punsch kalt ausgezeichnet mundet.

Apropos Rum
Der Wortursprung ist nicht wirklich eindeutig geklärt. Es könnte vom lateinischen saccharum (Zuckerrohr) oder vom englischen rumbustion (alkoholbedingter Tumult) stammen. Auch die Herkunft von einem Getränk namens „Brum“, das seit mehr als tausend Jahren in Malaysien getrunken wird, oder von „rummer“ (großes Trinkglas, aus dem holländische Seeleute den Rum genossen), ist möglich. Die erste urkundliche Erwähnung des Rums stammt aus 1654: Der Oberste Gerichtshof in Connecticut beschloss die Konfiszierung von „jedwedem hoch -prozentigen Getränk aus Barbados, gemeinhin Rum, killdevil oder so ähnlich genannt“. Im 17. Jahrhundert steigerte sich die Nachfrage nach Zucker in Europa erheblich, ein vermehrter Anbau von Zuckerrohr unter anderem auf den karibischen Kolonialinseln war daher unumgänglich. Die Kolonialherren hatten zwar den Export von Alkohol (sprich Rum) verboten, doch war es zulässig, den vor Ort stationierten Soldaten den Rum zu verkaufen, die ihn dann in Umlauf brachten.Einige der besten Rums kommen von Martinique.

Old Grog
Am 3. Juli 1970 kam es zu einem historischen Wendepunkt in der Geschichte der „Royal Navy“. Nach gut 200 Jahren wurde die bis dato offizielle Tagesration Rum ersatzlos gestrichen. In einer Erklärung wurde vermerkt, dass Rum Bestandteil der Tagesration (!) eines Matrosen zu sein hat. Aber bereits 1740 ließ Admiral Edward Vernon seine Soldaten das Getränk aus der Karibik nur noch mit heißem Wasser verdünnt trinken, Disziplinlosigkeit in Verbindung mit Trunkenheit machte dies notwendig. Da der Befehlshaber meist einen warmen Umhang aus Grogram (grober Stoff aus Seide und Wolle) trug, wurde die Mischung bald darauf Grog genannt. Wenn einer zu viel da -von genossen hatte, war er schlichtweg groggy, ein Wort, das auch heute noch unserer Erschöpfung Ausdruck verleiht.

Den Berg hinab glühen
Vielleicht kommt diese Redewendung davon, dass Skifahrer Glühwein – ein Heißgetränk auf Rotweinbasis (Weißwein ist aber auch möglich) mit Gewürzen wie Zimt, Koriander und Nelken –und Jagertee als winterliche Starthilfen besonders gerne zusprechen. Denn auch diesen verleiht Rum bzw. Obstler erst die wärmende Wirkung, die viele jetzt benötigen. Jager- oder auch Jagatee sind geschützte Bezeichnungen, die nur für in Österreich hergestellte Ware verwendet werden dürfen. Jagatee wird wie Glühwein heiß getrunken und enthält etwa 12 bis 15 Prozent Alkohol. Er soll im 19. Jahrhundert von frierenden Jägern und Waldarbeitern in Tirol und Vorarlberg erstmals getrunken worden sein. Heute muss man weder das eine noch das andere sein, auch das frieren ist nicht mehr unbedingt ein Muss, um in den Genuss dieses Warmmachers zu gelangen.

Der Partyhit
Eine der beliebtesten Glühweinvarianten ist die Feuerzangenbowle, die traditionellerweise zu Weihnachten und Sylvester zubereitet wird. Die größte kann alljährlich auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt bestaunt werden. Benannt ist die Bowle nach der sogenannten Feuerzange – sie diente früher dazu, brennende Holzstücke aus dem Ofen- oder Kaminfeuer zu holen, um sich damit z. B. eine Pfeife anzuzünden –, die quer über dem Glühweintopf angebracht wird und auf der ein mit Rum getränkter und entflammter Zuckerhut liegt. Diese Handelsform des Zuckers war besonders im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sehr populär und wird heute nur noch für dekorative Zwecke verwendet.